Taro-Pommes: Dieses Gemüse schmeckt als Fritten noch besser als die Kartoffel

Pommes

In Deutschland sind Pommes frites ein wahrer Klassiker – ob als Beilage zur Currywurst oder als Snack im Restaurant. Doch immer mehr deutsche Foodies suchen nach gesunden und exotischen Alternativen zum traditionellen „Erdapfel“. Darf ich vorstellen: Taro (auch bekannt als Wasserbrotwurzel). Dieses tropische Wurzelgemüse könnte der klassischen Kartoffel bald den Rang ablaufen.

Was genau ist Taro?

Taro ist eine Nutzpflanze aus den Tropen, die man in Deutschland vor allem in gut sortierten Asia-Märkten (wie z.B. Go Asia oder Vinh Loi) findet. Äußerlich erinnert die Knolle an eine Mischung aus einer großen Kartoffel und einer Selleriewurzel, doch im Inneren verbirgt sich ein helles Fruchtfleisch mit einer feinen, nussigen Note.

Warum Taro in Deutschland im Trend liegt

Im Zuge des Healthy-Lifestyle-Trends punktet Taro bei gesundheitsbewussten Verbrauchern in Deutschland gleich mehrfach:

  • Ballaststoffreich: Taro enthält deutlich mehr Ballaststoffe als herkömmliche Kartoffeln und sorgt so für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Vitamin-Booster: Die Knolle ist reich an Vitamin E, C und B6 sowie Kalium – ideal für eine ausgewogene Ernährung.
  • Niedriger glykämischer Index: Im Gegensatz zur klassischen Kartoffel lässt Taro den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen.

Das perfekte Rezept für Taro-Pommes

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Die Zubereitung von Taro ist in der heimischen Küche in Deutschland kinderleicht. Eine wichtige Regel, die deutsche Ernährungsexperten immer betonen: Essen Sie Taro niemals roh! Das enthaltene Calciumoxalat wird erst durch Erhitzen unschädlich gemacht.

  1. Vorbereitung: Schälen Sie die Taro-Knolle gründlich. Da der Saft bei empfindlicher Haut ein leichtes Jucken verursachen kann, empfiehlt es sich, Küchenhandschuhe zu tragen.
  2. Schneiden: Schneiden Sie die Wurzel in gleichmäßige Stäbchen (klassische Pommes-Form).
  3. Garen: Für die gesundheitsbewusste Variante nutzen Sie am besten eine Heißluftfritteuse (Airfryer) oder backen die Stäbchen im Ofen bei 200°C Umluft goldbraun.
  4. Würzen: In Deutschland liebt man Abwechslung – verfeinern Sie die Taro-Pommes mit Meersalz, Paprikapulver oder frischem Rosmarin.

Wo kann man Taro in Deutschland probieren?

Wer nicht selbst kochen möchte, findet Taro immer häufiger in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München. Besonders populär ist der Taro Bubble Tea mit seiner charakteristischen violetten Farbe. Auch in der gehobenen vietnamesischen und thailändischen Gastronomie in Deutschland wird Taro immer öfter als exklusive Beilage serviert.

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